Internetseite der Stammtischgemeinschaft von Vmax-Cologne

Vorstellung

Wir sind eine Interessengemeinschaft von Motorradfahrern, die sich für

die Yamaha Vmax interessieren, diese original fahren oder diese auch

umbauen um ihr eine persönliche und individuelle Note zu verleihen.

 

 

Es finden regelmäßige Stammtische

statt, bei denen Gespräche rund um

die Vmax sowie auch über alles andere geführt werden.

Hier werden Teile und Schrauber-Tipps ausgetauscht, Ausfahrten

gemeinsam geplant und ausgeführt.

 

 

Es gibt keine Verpflichtungen, keine

Mitgliedsbeiträge oder ähnliches. Alles kann, nichts muss.


 

Schaut einfach einmal donnerstags

zum Stammtisch bei uns vorbei!

 


Jörg

Hallo erstmal….

Hier nun meine kurze Geschichte, wie die Vmax und ich zusammen fanden.

Es muss so 1988 oder 1989 gewesen sein, als ich mit ein paar Freunden mit den Motorrädern unterwegs war und wir eine Eisdiele ansteuerten um eine kleine Pause einzulegen.

Wir stellten die Maschinen ab, damals fuhr ich eine Kawasaki GPZ 750 Uni Track, und gingen zur Eistheke, vorbei an einer Vmax. Ich blieb wie elektrisiert stehen und stammelte „Was ist das denn für ein Hammer?“

Die anderen gingen wenig interessiert weiter und riefen „Kommst Du?“. Ich sagte nur „Ja gleich“ und umkreiste dieses Unikum von Motorrad.

Irgendwann kamen die Jungs gesättigt zurück und wollten weiter. Ich stand immer noch an dieser außergewöhnlichen, brutalen Erscheinung und konnte mich einfach nicht loseisen.

Wir fuhren dann aber doch weiter und ich konnte fortan diesen Anblick nicht mehr aus meinen Gehirnwindungen bringen.

Die anschließenden Erkundigungen über diese Erscheinung brachten die üblichen Vorurteile über dieses Motorrad zum Vorschein:“… scheiß Fahrwerk, nur als Grauimport zu bekommen, keine Ersatzteile dafür zu bekommen, lässt sich nicht in eine Kategorie einstufen (weder Chopper noch Tourer oder sonst was)“…..usw….

Aber irgendwie egal, denn für mich war es einfach nur ein geiles, brachiales Monster mit einem super brutalen Motor.

Der Vmax Virus hatte mich erwischt, vorbei, infiziert bis ans Lebensende!

Und so kam es wie es kommen musste, 1994 trieb mich irgendein Grund nach HeinGericke und dort stand sie, die Erste, eine 93er und rief mir zu „Kauf mich, denn Du brauchst mich!!“.

Nach kurzer Verhandlung mit der Bank wurde der Deal klar gemacht und endlich war es soweit, sie war mein!

Die Freude und der Spaß waren groß, aber nach nur zwei Jahren kam der große Rückschlag,

plötzlich aufgetretene seltsame Geräusche entpuppten sich als kapitaler Pleulaugenschaden!

Wie sich herausstellte war ich nicht der Einzige mit diesem Problem, Yamaha USA hatte wohl in einigen 92 und 93zigern Modellen Pleule von einem anderen Zulieferer verbaut, der mangelhafte Ware geliefert hatte.

Kulanz war nicht zu erwarten, da wir in Deutschland ja gar keine Vmax haben dürften und somit blieben die Reparaturkosten an mir selber hängen. Es gesellte sich noch ein Kardanendantriebsschaden dazu und so waren dann mal eben 3.500 DM fällig….

Puh, da war ich bedient und mir fielen wieder die warnenden Worte aller ein „ es ist eine Graue…“

Also weg damit und erstmal die Schnauze voll von der Vmax!

Es folgte ein Jahr ganz ohne Moped, welches das längste und schlimmste Jahr für mich war.

Ein Besuch beim meinem Schrauber des Vertrauens, sollte mich dann wieder rückfällig werden lassen, er hatte doch tatsächlich eine Vmax mit Unfallschaden in Zahlung genommen.

Es war eine 89er, also bestimmt nicht mit den miesen Pleulen…der Unfallschaden war auch nicht wild und der Preis stimmte auch. Also wurde ich rückfällig!

Da war sie nun die Zweite!!! Sie begleitete mich viele Jahre treu und ergeben und bereitete mir sehr viel Spaß und lustige Geschichten.

Diese alle aufzuführen würde bestimmt ein kleines Buch füllen und gehören daher hier nicht hin.

Nur soviel, dank dieses Motorrades habe ich viele nette und interessante Leute kennen gelernt, viele schöne Ecken in Deutschland entdeckt und es nie bereut rückfällig geworden zu sein.

Sie wurde mit einfachen Mitteln und geringen finanziellem Budget umgebaut und somit einzigartig gemacht. Wie es halt jeder Vmaxer macht.

Immer habe ich von den extremen Umbauten geträumt, die ich immer wieder auf Treffen zu sehen bekam, aber das Geld dafür war einfach nicht da, so tat sie halt so ihren Dienst und das nicht gerade schlecht. Immer wieder schaffte ich es die anderen Moppedfahrer zu verwundern, was man mit so einem Klumpen Alteisen alles anstellen kann und wie flott es damit auch ums Eck gehen kann.

In 2004 war es dann soweit, dass das gute alte Schätzchen nun eine aufwendigere Überholung gebraucht hätte. Bei ca. 80.000 km, davon 70.000 km selbst gefahren, normal.

Dank meiner tollen Ehefrau, die mich bei meinem Hobby Vmax unterstützt und gerne dabei ist, war es dann sogar möglich Ende 2004 eine “neue“ Max zu kaufen, welche jünger und schon teilweise umgebaut war, Top Zustand und erster Hand mit kpl. Historie über jede Schraube!

Diese fahre ich heute noch und das Ergebnis der im Winter 2005/2006/2007 vorgenommenen weiteren, selbst durchgeführten Umbauten seht Ihr nun hier.

Im Jahr 2006 kam dann auf der Figtherrama der Kontakt zu dem Airbrusher Ronin-Art zustande und es wurde das Motto zu dieser Max geboren, Ghost Rider, ganz nach der Comic Verfilmung. So rollt sie nun seit 2007 über die Straßen.

Ob sie so bleibt oder nicht, ist wie bei allen Maxern eine Frage der Zeit…. Vmax ist halt eine Never Ending Story!

Seit 2006 habe ich nun auch Anschluß zu weitere Vmax-Infizierten gefunden, www.Vmax-Cologne.de, ein echt toller Haufen, wir haben schon tolle Treffen und Stammtische erlebt.

Dort gibt es regelmäßig Benzingespräche, die immer wieder zu neuen Ideen und Anregungen führen. Kann nur den Kontakt zu Gleichgesinnten empfehlen, lohnt sich!

Zwischenzeitlich ist meine „alte“ Vmax nun auch wieder bei mir in der Garage eingezogen, mal sehen was damit nun geschieht….

Auch eine weitere umgebaute Vmax hat zu unserer Familie gefunden, welche von meiner Frau mal gefahren werden soll, wenn Sie denn dazu kommt, denn nun kriegen wir erstmal auch noch zweibeinigen Nachwuchs….

So ist es halt im Leben, es kommt immer anders als man denkt und trotzdem geht’s weiter.

In dem Sinne…

Grüße

Jörg

 

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